Kinderorthopädie

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Kinderorthopädie 2017-01-19T15:28:17+00:00

Orthopädie für die Kleinsten und Kleinen

Die intensive Zusammenarbeit mit dem Kinderkrankenhaus Altona, anderen renommierten Fachkliniken und führenden Kinderorthopäden garantiert Ihnen, dass auch Kleinstkinder bei der ACTO Manufaktur Hamburg bestens aufgehoben sind. Gleichzeitig ist dadurch auch ein kontinuierlicher Informationsaustausch über medizinische und technische Möglichkeiten gewährleistet. Spezielle Beratungstage bieten optimale Voraussetzungen für den gezielten Einsatz notwendiger orthopädischer Hilfsmittel zur Korrektur von Fehlstellungen.

 

Unser geschultes Personal und unsere kindgerechten Warte- und Aufenthaltsräume sind voll auf die kleinen Patienten eingestellt.

 

Sie sind sich nicht sicher, ob wir Ihnen helfen können? Der Versorgungsbedarf ist Ihnen nicht klar? Kein Problem: Gern bieten wir Ihnen ein unverbindliches – und selbstverständlich kostenloses – Beratungsgespräch in unserem Haus an.

Schon seit mehr als 30 Jahren befasst sich die ACTO Manufaktur Hamburg – neben der allgemeinen Orthopädietechnik – auch mit der weitaus spezielleren Kinderorthopädie.

Unsere im Laufe der Jahre erworbenen Erfahrungen, ein Mix aus konventioneller Orthopädietechnik und modernsten Methoden, geben wir gern an unsere kleinen Patienten (natürlich auch an die großen) weiter. Damit gewährleisten wir eine sehr individuelle und die bestmögliche Versorgung. Aber genauso wichtig ist der offene und freundschaftliche Umgang mit den Kindern und Jugendlichen. Das ist eben auch eine Frage der Erfahrung – und die haben wir.

Unsere Schwerpunkte sehen wir bei der orthopädischen Versorgung von Patienten mit

  • Lähmungen wie Spina Bifida (offener Rücken), Polio (Kinderlähmung), Lähmungen nach Traumata usw.
  • Muskelerkrankungen wie Muskeldystrophie, spinale Muskelatrophie und ähnlichem, sowie
  • Gelenk- und Knochenveränderungen wie Arthrogryposis (AMC), Osteogenesis imperfecta (Glasknochenkrankheit) und anderen.

Skoliose – und was nun?

Nachdem der Arzt die Diagnose „Skoliose“ gestellt und ein Behandlungskonzept erarbeitet hat (in diesem Fall eine Korsettversorgung), gibt es mit Sicherheit jede Menge Fragen, die man dem Arzt gern noch gestellt hätte.

Wer kann Dir Auskunft geben?

Solange es sich um medizinische Fragen handelt, ist natürlich der Arzt zuständig. Alle anderen Dinge kannst du mit dem Orthopädietechniker, den du ja bald kennenlernen wirst, besprechen. In den meisten Fällen gibt der Arzt den Patienten einige Adressen von Orthopädietechnikern mit. Die so empfohlenen Techniker wissen meistens schon durch eine lange Zusammenarbeit mit dem Arzt, wie dieser die Korsette und die Wirbelsäulenkorrektur haben möchte. Das sichert dir eine optimale Versorgung.

Was ist eine Skoliose?

Eine Skoliose ist eine Verbiegung der Wirbelsäule. Wenn du dir deinen Rücken ansiehst, indem du dich zwischen zwei große Spiegel stellst (einen Spiegel vor und einen hinter dir), wirst du erkennen, dass deine Wirbelsäule seitlich wie ein „S“ verbogen ist. Was du nicht sehen kannst, ist eine Verdrehung der Wirbel gegeneinander.

Wie entsteht eine Skoliose?

Etwa 30 Prozent aller Skoliosen haben eine bekannte Ursache, z. B. eine Wirbelfehlbildung, neurologische Ursachen (vom Nervensystem fehlgesteuerte Wachstumsinformationen), eine Wirbelfraktur oder Tumore. Die anderen 70 Prozent der Skoliosen sind von ihrer Entstehung her unbekannt. Diese bezeichnet man als idiopathische Skoliosen.

Warum ein Korsett?

Als Korsettversorgung wird in den meisten Fällen die Versorgung mit einem Chêneau-Korsett gewählt. Das Chêneau-Korsett hat sich über einen langen Zeitraum entwickelt. Es ist in der Lage, die Wirbelsäulenverbiegung und die Wirbelverdrehungen gleichzeitig zu korrigieren.

Der Werdegang der Chêneau-Versorgung

Der erste Termin

Du oder deine Eltern vereinbaren einen Termin mit dem Orthopädietechniker. Bitte die vom Arzt mitgegebenen Röntgenbilder nicht vergessen! Bei diesem Termin beraten die Orthopädietechniker dich und zeigen dir auch, wie so ein Chêneau-Korsett aussieht. Solltest du dir schon Fragen zurechtgelegt haben (am besten immer gleich aufschreiben, wenn dir etwas einfällt), wird der Orthopädietechniker sie dir beantworten.

Die Hauptfragen

Eine Frage wird mit Sicherheit sein: Was ist mit Schulsport oder Sport überhaupt?

 

Dazu kann man schon jetzt sagen: Aktivität im Korsett fördert die Korrektur. Als Sportarten kämen z. B. Schwimmen, Joggen, Radfahren und Gymnastik in Frage. Diese Dinge solltest du den Arzt oder, wenn krankengymnastische Behandlungen parallel mit der Korsettversorgung verordnet sind, die Krankengymnastin oder den Krankengymnasten fragen.

Fertigung

Da jedes Chêneau-Korsett eine individuelle Versorgung ist, beginnt der Orthopädietechniker mit einem Gipsabdruck von deinem Rumpf. Der Gipsabdruck wird im Stehen gemacht, nach kurzer Aushärtezeit aufgeschnitten und vom Körper genommen. Dieser Gipsabdruck ist praktisch das Muster, nach dem das Korsett gebaut wird. Wenn du möchtest, zeigt dir der Orthopädietechniker in der Werkstatt auch einmal, wie das funktioniert.

Die Anprobe

Wenn nach einigen Tagen das Korsett vorgefertigt ist, kannst du es anprobieren. Der Orthopädietechniker verändert es dann solange, bis alles passt, und stellt es danach fertig.

Fertigstellung und Lieferung

Bei der Lieferung wird dir der Umgang mit deinem Chêneau-Korsett erklärt und gezeigt. Anschließend muss der Arzt den einwandfreien Sitz kontrollieren. Solltest du während der Tragezeit Probleme irgendwelcher Art haben, frage doch einfach den Orthopädietechniker, der hilft dir bestimmt. Sollte das einmal nicht möglich sein, wird er dich bitten, mit dem Arzt zu sprechen.